Anwendungsnorm DIN 14676:2012-09 

Die Anwendungsnorm DIN 14676 regelt auf nationaler Ebende die Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchmeldern...

Diese Norm gilt für private Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung und richtet sich an die für den Brandschutz zuständigen Behörden und Sachverständige, Feuerwehren, Hersteller von Rauchwarnmeldern, Planer, Hauseigentümer und Bewohner.

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Nachweis der Fachkompetenz für Dienstleistungserbringer 

Es wird empfohlen, Dienstleister mit Fachkräften für Rauchwarnmelder für Planung, Einbau und Instandhaltung zu beauftragen.

Die Fachkraft für Rauchwarnmelder muss über einen Kompetenznachweis für die Projektierung, Installation und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern verfügen, der alle fünf Jahre zu aktualisieren ist.

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Einsatz...

Der Einsatz von Rauchwarnmeldern dient der frühzeitigen Warnung von Personen vor Brand und Brandrauch, damit im Gefahrenfall angepasst reagiert werden kann. Sie bieten jedoch keinen Schutz vor Sachschäden, wenn keine Personen anwesend sind.

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Anwendungsbereich...

Rauchwarnmelder im Sinne dieser Norm können als Einzelrauchmelder, miteinander vernetzte Rauchmelder oder an einer Gefahrenmeldeanlage betrieben werden. Die Alarmierung im Gefahrenfall erfolgt entweder am alarmbezogenen Rauchmelder selbst und ggf. an die ihm vernetzen Rauchwarnmelder oder an einer zentralen Stelle (Gefahrenmeldeanlage). Weitere Alarmierungsmittel, sei es optisch oder durch Vibrationsmeldung, sind zulässig. Das Anschließen von Rauchwarnmeldern auf eine Brandmeldeanlage ist nicht gestattet. Hier gelten besondere DIN Vorschriften.

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Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung...

Zum Beispiel: Pensionen mit weniger als 12 Gastbetten, Containerräume, Hütten, Gartenlauben, Freizeitunterkünfte.

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Planung und Einbau...

Es dürfen nur Rauchwarnmelder installiert werden, die der DIN EN 14604 entsprechen. (Europäische Gerätenorm) Rauchwarnmelder sind so anzubringen, dass Brandrauch bereits bei der Entstehungsphase zuverlässig erkannt wird. Beim Einsatz von 230 V Rauchwarnmeldern müssen diese über eine Notstromversorgung, wie Batterie oder Akkumulator, verfügen.

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Überwachungsbereich bis 60 qm...

Bei der Raumfläche bis 60 qm ist üblicherweise ein Rauchwarnmelder zu installieren, ansonsten sind weitere Rauchwarnmelder erforderlich.

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Anforderung an die Überwachung...

Bei der Mindestausstattung sind insbesondere Kinderzimmer, Schlafbereiche und Flure mit Rauchwarnmelder auszustatten. Bei offenen Verbindungen mit mehreren Geschossen ist auf der obersten Ebene ein Rauchwarnmelder zu installieren.

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Hinweis...

Generell empfehlenswert ist die Installation von Rauchwarnmeldern in allen Räumen einer Wohnung /eines Wohnhauses. Einzige Ausnahme bilden die Küche und das Bad, da dort zB. durch Wasserdämpfe Täuschungsalarme ausgelöst werden können.

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Installation...

Rauchwarnmelder müssen mittig an der Zimmerdecke, mindestens 50 cm von der Wand weg, angebracht werden. Räume mit deckenhohen Teilwänden oder Möbilierungen sollen zusätzlich in jedem Raumteil mit einem Rauchwarnmelder überwacht werden. Die Anbringung in Fluren und Gängen sowie in zuggefährdeten Umgebungen ist festgelegt.

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Vernetzung von Rauchwarnmeldern...

Wenn der alarmgebende Rauchwarnmelder zusätzlich an einem anderen Ort eine Warnung geben soll, müssen vernetzungsfähige Rauchwarnmelder eingesetzt und verbunden werden.

Wird die Warnung an einer zentralen Stelle vorgenommen, ist vorzugsweise eine Zentrale einer Gefahrenmeldeanlage nach DIN VDE 0826-1 zu installieren.

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Funktionsfähigkeit von Rauchwarnmeldern...

Um die funktionsfähigkeit des Rauchwarnmelders sicherzustellen, darf er nicht überstrichen oder versteckt werden. Bei Renovierungsarbeiten sollte der Melder abgedeckt werden, damit er nicht unnötig verschmutzt (verhindert Fehlalarme).

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Wartung und Instandhaltung einmal jährlich...

Der Rauchwarnmelder muss entsprechend der Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich einer Funktionskontrolle unterzogen werden. Dazu gehören eine Sichtprüfung, ob Raucheintrittsöffnungen frei sind oder der Melder beschädigt ist. Mittels Prüftaste wird probeweise ein Alarm ausgelöst. Bei 230 V Rauchmeldern sind diese Überprüfungen mit und ohne 230 V Netz durchzuführen.

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Batterie- und Akkumulatorenwechsel...

Die Batterie sollte im Rauchwarnmelder einmal jährlich oder nach Herstellerangaben ausgewechselt werde, spätestens jedoch bei akustischer Signalisierung des notwendigen Batteriewechsels.

230 V Rauchwarnmelder können auch mit Akkumulatoren ausgerüstet sein. Diese müssen spätestens nach vier Jahren ausgetauscht werden. Bei Verwendung von Langzeitbatterien, zB. Lithium, muss der Batteriewechsel nach Herstellerangaben erfolgen. Die jährliche Verpflichtung zur Wartung gemäß der Norm DIN 14676 bleibt erhalten.

Vorschrift nach DIN EN 14604!!!

Rauchmelder müssen nach Produkt- und Prüfnorm DIN EN 14604 zertifiziert sein...

Seit dem 1. August 2008 müssen Rauchwarnmelder in Deutschland die CE-Kennzeichnung zwingend aufweisen.